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Tipps gegen Jetlag |
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Was können Sie tun um Ihrem Körper die Zeitumstellung zu erleichtern? Wir haben Ihnen einige Tipps aufgelistet. |
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Fast jeder, der schon mal Richtung Übersee gereist ist, kennt es - das Phänomen "Jetlag". Hiermit ist die Schwierigkeit des Körpers gemeint, seinen biologischen 24-Stunden-Rhythmus an andere Zeitzonen anzupassen.
Wer Richtung Asien fliegt, der "klaut" seinem Körper ein paar Stunden, da der Osten unserer Zeit voraus ist.
D.h. wenn Sie im Hotel ankommen und es ist Schlafenszeit, ist für den Körper eigentlich noch hellichter Tag.
Dementsprechend haben Sie Probleme einzuschlafen und das Aufstehen am nächsten Morgen fällt dann besonders schwer.
Genau umgekehrt verhält es sich wenn Sie Richtung Westen fliegen, Sie bekommen ein paar
Stunden geschenkt. Wenn es in Deutschland schon Nacht ist, könnten Sie sich eigentlich
noch gemütlich am Strand aalen. Aber unser Biorhythmus macht uns einen Strich durch die
Rechnung, denn er fordert seinen Tribut. Wir fühlen uns schlaff und möchten am liebsten ins
Bett fallen und stehen dafür den anderen Morgen mit den Hühnern auf.
Durch die Gewöhnung an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus können aber noch andere
körperliche Beschwerden auftreten wie Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Augenbrennen,
allgemeine Erschöpfung und Abgeschlagenheit, Einschränkung der Gedächtnis- und
Konzentrationsfähigkeit, verminderte Reaktionsfähigkeit und sehr oft auch Beschwerden
des Magen-Darm-Traktes und Hungerattacken zu den ungewöhnlichsten Zeiten.
Es dauert zwischen 2 und 14 Tagen bis der Körper sich an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus
gewöhnt hat. Wie lange es dauert hängt ganz vom Alter und vom gesundheitlichen Zustand
des Urlaubers ab, aber auch von der Anzahl der überflogenen Zeitzonen.
Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt wie Sie den Jetlag-Effekt etwas abmildern
können und Sie dem Körper die Zeitumstellung erleichtern:
- Ein paar Tage vor Abreise sollten Sie bereits versuchen sich an die Zeit am Zielort anzupassen:
-> wenn Sie Richtung Osten fliegen früher ins Bett gehen und auch früher aufstehen
-> umgekehrt Richtung Westen später ins Bett gehen und später aufstehen
- Am Zielort angekommen geben Sie bitte nicht sofort Ihren Schlafbedürfnissen nach, sondern versuchen Sie so lange wie möglich dagegen anzukämpfen.
- Wichtige Termine oder Unternehmungen sollten Sie auf spätere Tage verlegen.
- Richtung Osten: Leichtverdauliche und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel fördern den Schlaf. Zusätzlich helfen Entspannungsübungen.
- Richtung Westen: Achten Sie auf eiweißreiche Kost, viel Bewegung und Flüssigkeit und ausreichendes Licht in Ihrem Hotelzimmer, um das Schlafbedürfnis zu bekämpfen.
- Vermeiden Sie, wenn machbar, Alkohol und Zigaretten.
- Bei anhaltenden körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder gar Depressionen und Halluzinationen konsultieren Sie bitte unbedingt einen Arzt. |
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